Koordinierungsstelle Berufsbezogenes Deutsch
Kommunikative Kompetenzen werden am Arbeitsplatz zunehmend nachgefragt. Für Migrant/innen erhält die Förderung berufsbezogener Zweitsprachenkenntnisse dadurch eine besondere Bedeutung. Die Vermittlung von berufsbezogenem Deutsch und einer angemessenen zweitsprachlichen Kompetenz am Arbeitsplatz ist über den rein fachsprachlichen Deutschunterricht hinaus zu einem wichtigen Bestandteil in der beruflichen Bildung und Weiterbildung mit Migrant/innen geworden. Heterogene Zielvorgaben erschweren jedoch die Konzept- und Materialerstellung. Darüber hinaus erfordern unterschiedliche Berufsfelder und Arbeitsbereiche weitere Differenzierungen.
Die Koordinierungsstelle Berufsbezogenes Deutsch greift die vielfältigen kommunikativen Anforderungen an Weiterbildung in und für Betriebe auf und trägt zur Fundierung eines Konzepts für den berufsorientierten Deutschunterricht bei.

Die Koordinierungsstelle Berufsbezogenes Deutsch
- koordiniert den Facharbeitskreis Berufsbezogenes Deutsch, der bundesweit Instrumente, Konzepte und Empfehlungen zum berufsbezogenen Deutsch entwickelt.
- konzipiert und erprobt Module für berufsbezogenes Deutsch zur innerbetrieblichen Weiterbildung am Arbeitsplatz.
- betreibt die Website www.deutsch-am-arbeitsplatz.de, die als Informations- und Kommunikationsplattform zum Thema berufsbezogener Deutschunterricht für Kursleitende von berufsbezogenen Deutschkursen, Weiterbildungsträger, Personalentwickler, Betriebsräte sowie auch für Aus- und Fortbildner in der beruflichen Bildung und Weiterbildung dient.
- entwickelt und erprobt Beratungs- und Fortbildungsangebote für Multiplikator/innen zu Fragen der zielgruppengerechten Lehrmittelauswahl und Konzeptentwicklung.
- knüpft regionale und bundesweite Netzwerke von Akteuren der beruflichen Bildungsarbeit.
Die Koordinierungsstelle Berufsbezogenes Deutsch kooperiert im Rahmen des bundesweiten Netzwerks IQ – Integration durch Qualifizierung insbesondere im Handlungsfeld Berufsbezogenes Deutsch mit den Transferstellen innerhalb des Kompetenzzentrums NOBI - Norddeutsches Netzwerk zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten.
Ansprechpartnerinnen: Iris Beckmann-Schulz, Tatiana La Mura Flores, Bettina Kleiner, Andrea Snippe, Petra Szablewski-Çavuş
Die Umsetzung des Projekts erfolgt in Kooperation mit lokalen und nationalen Partnern:


