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Hans-Fitze-Haus

Hans-Fitze-HausZentrum zur sozialen Integration suchtgefährdeter Menschen

 

Das Projekt "ZuArbeit Harburg" ist erfolgreich gelaufen, so dass das Folgeprojekt "Hans-Fitze-Haus" mit erweiterten Aufgaben zum 01.01.2014 starten konnte.

Trinkergruppen im öffentlichen Raum

Täglich treffen sich an vielen Plätzen in Hamburg-Harburg Menschen und konsumieren gemeinsam Alkohol.  In diesen Gruppen sind Arbeitslosigkeit und durch massiven Drogenmissbrauch verursachte Krankheiten die Konstanten einer ansonsten vielschichtigen sozialen Problemlage.  Schnell steht die Forderung im Raum, diese Gruppen  von den öffentlichen Plätzen zu verbannen. Der Abbau von Sitzmöglichkeiten, Alkoholverbote und Platzverweise sind im diesem Zusammenhang häufig diskutierte Maßnahmen, doch ist umstritten, ob diese juristisch und ethisch vertretbar sind.

Die Angebote im Hans-Fitze-Haus

Die Angebote im Hans-Fitze-Haus verfolgen dagegen einen integrativen  Ansatz: Drogenkonsumierende Menschen erhalten hier eine Chance zur sozialen Integration. 

Dazu bietet das Zentrum an:

Im Rahmen von aufsuchender Sozialarbeit suchen Projektmitarbeiter die Orte auf, an denen sich drogenkonsumierende Menschen öffentlich treffen und leiten bei Bedarf  und nach Möglichkeit schon  Vorort helfende Maßnahmen ein.

Die Sozialberatung bietet Menschen in sozialen Notlagen ein differenziertes Beratungsangebot:  Regelmäßige Sprechzeiten der Sozialberatung im Hans-Fitze-Haus bieten hilfesuchenden Personen zudem die Möglichkeit kompliziertere Sachverhalte abseits der  öffentlichen Plätze in Ruhe zu klären.  Für juristische Fragen findet einmal wöchentlich eine kostenlose Rechtsberatung durch einen Fachanwalt statt. Für Menschen aus Russland, Rumänien,  Bulgarien oder Polen bietet die ebenfalls einmal wöchentlich stattfindende Sozialberatung für Osteuropäer eine qualifizierte Anlaufstelle.

Die Gesundheitsberatung und Versorgung im Hans-Fitze-Haus organisiert die Caritas-Hamburg, die mit dem Krankenmobil (wöchentlich) und dem Zahnmobil (2x im Monat) regelmäßig Vorort sind.  Das medizinische Personal der Caritas behandelt auf Wunsch anonym. Eine Krankenversicherung ist nicht erforderlich.

Die Tagesjobbörse bietet Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit ihrer Tagesform entsprechend Arbeit aufzunehmen. Diese wird nach getaner Arbeit noch am selben Tag in Bar vergütet.

Der Freizeittreff bietet für Menschen mit Suchthintergrund die Möglichkeit tagsüber mit anderen Leuten zwanglos zusammenzukommen und sich auszutauschen,  Karten oder Fußballkicker zu spielen.  Gemeinsame Freizeitveranstaltungen von größerem Umfang werden vom Projekt auch finanziell unterstützt. Der Konsum vom sogenannten leichten Alkohol wie Bier oder Wein ist im Freizeittreff erlaubt

 

Website Hans- Fitze-Haus >>>

 

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